Tips zum Stricken mit Leinen
Im Gegensatz zu Wolle, ist Leinen nicht elastisch. Das Garn also unbedingt locker durch die Finger laufen lassen, um Schmerzen und Verspannungen zu vermeiden.
Durch seine steife Natur kann Leinen auf Metallnadeln schwer zu kontrollieren sein. Bei Holznadeln hingegen entsteht gerade genügend Reibung, um das Garn im Schach zu halten.
Das Waschen und Spannen der Maschenprobe (und des fertigen Projekts) ist bei Leinen besonders wichtig, denn die Haptik, sowie der Fall sind ganz anders als beim Stricken.
Nach dem Waschen kann sich Leinen etwas steif anfühlen. Dem kann mit leichtem Dämpfen Abhilfe geschaffen werden. Zudem wird Leinen mit jedem Tragen und Waschen weicher.
Auch zum Verhäkeln sind Garne aus Leinen sehr gut geeignet. Die robusten Pflanzenfasern verhelfen festen Maschen und doppelten Stäbchen zu Stabilität und es können praktische Netztaschen oder formbeständige Shirts hergestellt werden.
Möchten Sie weitere Informationen über die Leinenfaser und die Herstellung von Leinengarnen erhalten, dann lesen Sie unseren Beitrag VON DER FLACHSPFLANZE ZUM LEINENGARN.
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